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Ladeeinheit. Einheitslast, die gleichzeitig Transport, Förder-, Lager-, Versand-, Verbrauchsund Handhabungseinheit ist. Sie besteht aus der Ladung und einem ->Förderhilfsmittel, z. B. einer -> Europalette. Vorteil von Ladeeinheiten: Reduzierung von Umladeaufwand und Umschlagszeiten.
Ladeliste. Begleitpapier bei der ->Spedition.
Ladungssicherung. Sichert die ->Ladeeinheiten beim -> Transport. Es gibt eine Vielzahl von Verfahren zur Ladungssicherung. Einige Beispiele: Stretchfolie, Schrumpffolie, Umreifung, Gurtsicherung.
Lagebericht (Bilanzierung). Dieser muss neben dem -> Jahresabschluss von Kapitalgesellschaften erstellt werden. Nach § 289 HGB sind der Geschäftsverlauf und die Lage der Kapitalgesellschaft so darzulegen, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird. Außerdem soll darin u.a. auf nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetretene bedeutungsvolle Vorgänge (Nachtragsbericht), die voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht) und auf die Forschung und Entwicklung eingegangen werden.
Lager. Wesentliche Ressource der logistischen Abwicklung. Lager dienen der -> Zeitüberbrückung und dem Mengenausgleich. Weitere Funktionen sind: Sicherung der Vormaterialversorgung und damit Schutz vor Produktionsstörungen, Spekulationsfunktion, um erwartete Preiserhöhungen abzufangen, Veredelungsfunktion für Reifungsprozesse bzw. Trocknungsprozesse und Assortierungsfunktion zur Bildung von sortimentsbezogenen Lagern.
Die Auswahl eines geeigneten Lagersystems erfolgt entsprechend der sachlogischen Reihenfolge vom Lagergut zum -> Lagerhilfsmittel zum Lagersystem. Man erkennt, dass Langgut (z.B. runder Stabstahl mit erheblicher Handhabungsgefahr) sinnvollerweise in Kassetten und diese in einem Kragarmregal gelagert werden sollten. Kleinstteile werden in Schubladenschränken, Stückgut wird auf Paletten in einem Palettenregal gelagert. Es gibt weit über hundert verschiedene Lagertypen, die jeweils für bestimmte Einsatzzwecke optimiert sind.
Lagerarten. ->Lager lassen sich nach verschiedenen Gesichtspunkten klassifizieren. Einteilung nach der Stellung im a) -> Wertschöpfungsprozess: Eingangslager, -> Zwischenlager, Absatzlager. b) Verwaltung: -> Eigenlager, -> Fremdlager. c) Standort: internes Lager, -> Außenlager. d) Anzahl der Bedarfsträger: allgemeines Lager, Bereitstellungslager, Handlager. e) Witterung: -> Freilager, Innenlager. f ) Zentralisationsgrad: -> Zentrallager, dezentrales Lager.
Lagerabbild -> Lagerspiegel
Lagerbestand ->Bestandsführung.
Lagerbuch -> Nebenbücher der Buchführung.
Lagerbuchführung. Schriftliche oder DV-gestützte Aufschreibungen über Mengen und Wert der Lagerbestände. Die Fortschreibung auf Grund von Materialbewegungen erfolgt durch Warenein- und -ausgangsbuchungen. Parallel hierzu werden die Buchwerte in den Konten der Finanzbuchhaltung fortgeschrieben. Gelegentliche Abweichungen zwischen Buchbestand und physikalischem -> Bestand werden erkennbar durch die ->Inventur. Bei den meisten Betrieben erfolgt die Lagerbuchführung mit DV-Unterstützung.
Lagerei. Lagerhaltung für Kunden. Begriff aus der -> Dienstleistungslogistik; wird durch ->Speditionen und -> Hafenbetriebe durchgeführt.
Lagereinheit. Logistische Einheit, in der Lagergut gelagert wird. Entspricht häufig der -> Ladeeinheit, z. B. einer -> Europalette oder -> Gitterboxpalette samt Ladung.
Lagereinrichtung. Alle Arten von -> Regalen, Stellagen, Lagerautomaten und Schränken, die der Lagerung dienen.
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